Während der diesjährigen Connichi 2014 in Kassel, fand in Zusammenarbeit mit dem Kunsttempel und dem Zeicheninstitut Kassel das Kunstevent „Große Augen machen“ statt. Alle, die Interesse hatten konnten sich durch die Connichi inspiriert dem Zeichnen widmen. Der Kunsttempel stand dazu mit Zeichenmaterialien zur Verfügung. Zudem hatte Fotograf Reimund Lill sein Fotostudio aufgebaut und war als Bildermacher auf der Mangamesse unterwegs. Stephan Haberzettl produzierte einen 10 Minuten Film mit Gesichtern der Connichi 2014.
Die Gesamtergebnisse der Arbeiten waren am Samstag Abend auf einer großen Leinwand gegenüber der Stadthalle zu sehen.
Stephan Haberzettl suchte die besonderen Augenblicke der Connichi 2014
Sehen Sie hier nun Haberzettl’s Kurzclip zum gleichnamigen Kunstevent Große Augen machen“ zur Connichi 2014 in Kassel.
Wir danken allen Beteiligten für die Unterstützung!
Seit nunmehr zehn Jahren organisiert Independent Filmer Ralf Kemper „der phantastische Trashfilm“ Festival in Kassel. Die Idee kam ihm und Freunden 2004, als es darum ging, einen selbst produzierten Film öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.
Aus der Idee ist bis heute das neunte Festival erwachsen! Mit Stolz kann Kemper deshalb auch auf die Anfänge zurückblicken. Im Gründungsjahr kamen gerade einmal 14 zahlende Gäste und im vergangenen Jahr waren es je Abend schon um die Hundert. Das Festival zeigt - Independent-Produktionen werden immer professioneller! Hier Snake Eater von Andreas Olenberg und Daniel Littau
In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der meist bundesweit eingegangenen Filme beim Thema Liebe. Das Programm 9. der phantastische Trashfilm Festival im Panoptikum in Kassel sieht folgendermassen aus:
Freitag 11.07.2014
18 Uhr – Einlass
19 Uhr – Beginn
Shotgun von Thomas Scherer / Offenburg 19 min
Die Klodysee von Julian Elbers / 6 min
Black Scenes von Mano Anandason / Kassel 5 min
Taste The Blood von Lars Bernert / Braunschweig 12 min
Der Mit Den Polnischen Untertiteln von Victor Höller / Bielefeld 5 min
Ramon von Thorsten Homberger / Dortmund/Kassel 15 min
PAUSE
Spur Muskat von Dobromir Bilca / Fellbach 12 min
The Millers von Christine Maslok / Berlin 4 min
Taste Of Terror von Sebastiano Trebastoni / 12 min
Hop To Hell von Thomas Maslowski / 6 min
Dämonisch von Benjamin Bechtold / 20 min
PAUSE
Eifersucht von Thomas Pill / Friedberg 17 min
Superbia von Thilo Neubacher / 48 min
Hit The Road von Felix Knoche / 7 min
Stimmabgabe Publikumspreis gegen 23 Uhr
Samstag 12.07.2014
18 Uhr – Einlass
19 Uhr – Beginn
Publikumsgewinner vom Freitag
Tränenbrot von Tim Ungermann / Ellhofen 15 min
Sommertraum von Simon Marian Hoffmann / 7 min
Das Letzte Geschenk von Milena Aboyan/Marie Schröder / Kassel 3 min
Mutter Natur von Andrè Kirchner / Berlin 15 min
PAUSE
Destruction Of Silence von Jakob Gisik / Kassel 42 min
Snake Eater von Andreas Olenberg/Daniel Littau / Bielefeld 7 min
Pogrom von Dennis Klose / Bremen 10 min
PAUSE
The Good, The Bad And The Milky Way von Hans-Dieter Edler / Graz/Österreich 35 min
Liebe von Kai E. Bogatzki / Velbert 16 min
Alles Super von Ralf Beyerle / Berlin 25
Stimmabgabe Publikumspreis gegen 23 Uhr
(Änderungen vorbehalten!)
Wer Lust hat beim 10. Festival seinen eigenen Film einzureichen, kann Ralf Kemper unter info@spontitotalfilm.com kontakten! Viel Spaß!
Unter dem Titel „The Omani Flying Art Exhibition“ – der Fliegenden Kunstausstellung aus dem Oman, startet in der documenta-Stadt Kassel die erste Gruppenausstellung omanischer Künstlerinnen und Künstler in Europa. Gestern war nun die große Vernissage in der d:gallery in Kassel und wir wollen heute mit ersten Einblicken glänzen! Kurator Zaki Al-Maboren stand uns zur Verfügung die Präsidentin der Omanischen Kunstgesellschaft persönlich über die Ausstellung zu befragen. Und das Besondere – wir haben uns entschieden für unsere arabisch sprechenden Zuschauerinnen und Zuschauer, den arabischen Interviewton beizubehalten. Das klingt doch mal interessant!
Im Gespräch Kurator Zaki Al-Maboren mit Maryam Al-Zedjaliya
Nun aber gute Erkenntnisse und nutzt die Öffnungszeiten bis 29. Juni 2014 jeweils Freitags von 15 bis 19 Uhr und Samstag und Sonntag von 11 bis 15 Uhr.
In der heutigen Ausgabe von artort.tv treffen wir auf den Akkordeonisten Welf Kerner. Welf stand uns in unserem Ofen-Office für ein lauschig-musikalisches Interview zur Verfügung. Zudem besuchten wir ihn bei seinem Bühnenstück „Nietzsche und Ich“ im Foto-Motel in Kassel. Die Presse feiert den Liedermacher zurecht, was folgende Zeilen, die wir von Welf Kerner erhalten haben, eindrücklich besingen. Aber zu Beginn steht Nietzsche!
„Euch, den kühnen Suchern, Versuchern, und wer je sich mit listigen Segeln auf furchtbare Meere einschiffte, – euch, den Rätsel-Trunkenen, den Zwielicht-Frohen, euch allein erzähle ich das Rätsel, das ich sah …“ ( aus Zarathustra)
Der Kasseler Akkordeonist, Sänger und Komponist Welf Kerner erzählt von seinem persönlichem „Nietzsche Erlebnis“ und geht „mit Nietzsche auf Entdeckungsfahrt“ (Juliane Sattler, HNA)
“Ein Musiker und Allroundtalent, der das Mainstreamige weit hinter sich lässt, wenn er singt, wenn er rezitiert. Nietzsche-Verse, die so waghalsig sind und aufrütteln können. Die er in Klangformen gießt und seine Stimme dazugibt, eine, die rau klingt und harsch, rebellisch und immer auch mitreißend.“
„Friedrich Nietzsche ist der größte Pechvogel der Philosophiegeschichte: Er wurde nicht nur von Analphabeten in deren Deutsch, sondern auch noch in deren Wirklichkeit übersetzt“ so der deutsch-jüdische Schriftsteller Ludwig Marcuse über den Missbrauch und Missdeutung Nietzsches‘ Philosophie durch die Nationalsozialisten.Tatsächlich war Nietzsche ein entschiedener Gegner des „Nationalitäts-Wahnsinns“ und ein Verfechter einer kulturellen Einheit Europas.
„Man sieht Nietzsche ins Auge und weiß, wo das Ziel der Menschheit liegt“ (Christian Morgenstern). Gegen die Massenkultur, die bereits zu seiner Zeit allmählich zu Herrschaft gelangte, setzte er das Ideal eines erhabenen, sich selbst bestimmenden Individuums. Der Mensch soll dabei unterschiedliche Aufgaben übernehmen, er soll die eigene Identität bestimmen, unbewusste und hintergründige Prozesse durchschauen, Vorurteile und dogmatische Überzeugungen hinterfragen, Mut haben, mit neuen Orientierungen und Lebensformen zu experimentieren. Seine Philosophie ist in einer Umbruchssituation entstanden und sie kann als eine Antwort auf diese Situation aufgefasst werden. Auch heute leben wir in einer Zeit des politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umbruchs, in einer Übergangsgesellschaft, in der Altes durch Neues ersetzt werden muss. Nietzsches Philosophie kann uns Wege zeigen, mit einer solchen Umbruchssituation umzugehen.
Reden aus „Also sprach Zarathustra“ mischt Kerner mit eigenen Liedern und Interpretationen von Schiller und Goethe, u.a., „alles fließt irgendwie ineinander, lässt ein kleines Gesamtkunstwerk entstehen.“(HNA)
Ein Panoptikum für Sucher, Versucher, Rätsel-Trunkene und Zwielicht-Frohe…“
Wir wünschen gute Erkenntnisse und Welf Kerner viele neue Fans! Seine Webseite mit Informationen zu Auftritten lautet Akkordeonist.de