Videoinstallation in Ekstasebar von Stephan Haberzettl

Zur Museumsnacht öffnete die Ekstasebar ihre Pforten und wurde zum “Kino der vergessenen Bilder”. In der Videoinstallation unseres Filmemachers Stephan Haberzettl, von artort.tv, gibt es ein Wiedersehen mit den vier Protagonisten aus „Abseits“. Fragmente, Erinnerungsfetzen und ungesehene Momente ermöglichen eine andere Sichtweise auf die theatrale Collage zwischen Melancholie und schwarzem Humor.

Die Ekstasebar am Scheidemannplatz in der Kasseler Innenstadt ist ein Ort im Verborgenen, an den Wänden blättert die Tapete, in der Luft hängen noch Spuren von Zigarettenrauch, zerplatzten Träumen und unerfüllten Wünschen. Ein Ort der Sehnsucht, längst vergangener Trubel, durchtanzte Nächte. Einst legendärer Tempel des Kasseler Nachtlebens, existieren heute nur noch Spinnweben. Ein surrealer Raum, in dem hinter verschlissenem Interieur Geschichten und Träume aus Jahrzehnten lauern.

Stephan Haberzettl über seine Videoinstallation 'Kino der vergessenen Bilder'

Um den Besucherinnen und Besuchern zur Museumsnacht die Möglichkeit zu geben Einblick in die Welt der Ekstasebar zu erhalten, bot die Videoinstallation von Stephan Haberzettl genau den richtigen Rahmen. Mit einem Getränk von der Bar bestückt konnte man die Videoarbeit auf sich wirken lassen und erlebte die Räume der Ekstasebar in einem stimmungsvollen Ambiente, das auch zum Tanzen einlud.

Bewerbungsfilm für Kultur- und Kreativpiloten 2011

Zum zweiten Mal wird dieses Jahr der Titel des „Kultur- und Kreativpiloten“ verliehen. Mehr Infos dazu gibt es auf der Website www.kultur-kreativpiloten.de

Wir bewerben uns mit unserem Kulturkanal artort.tv
Bei der Bewerbung besteht die Möglichkeit, ein Video, das die Idee visualisiert, mit einzureichen. Was meint ihr? Haben wir mit diesem Video eine Chance?

Bei den Papierboot handelt es sich übrigens um ein Kunstwerk von Anatol Herzfeld mit dem Titel „Traumschiff Tante Olga“. Ausgestellt wurde es bei der documenta 6 und steht heute auf dem Gelände der Heinrich-Schütz-Schule in Kassel. Die Geschichte zu dem Kunstwerk kann unter folgendem Link nachgelesen werden:
http://www.schulserver.hessen.de/kassel/heinrich-schuetz/geschichte/olga.htm

Free Ai Weiwei – Unterschriftenaktion in Kassel

Ai Weiwei wird seit dem 03. April 2011 an einem unbekannten Ort festgehalten. Solidaritätsaktionen gibt es weltweit. Als eine der ersten Reaktionen auf die Verhaftung hat sich in Kassel die Initiative „Soziokultur-Zentrum Werkstatt Kassel e.V.“ dem Protest mit einer aus drei Teilen bestehenden Aktion angeschlossen.

So protestierten am 19. April 2011 vor der Kasseler Stadthalle rund 500 Personen mit ihren Sitzmöbeln, die von den Initiatoren mit einem ‚Freiheit für Ai Weiwei’-Stempel versehen wurden. Seit diesem Tag, wurden im Werkstatt-Cafe auf einer 5 Meter langen Papierrole Unterschriften gegen die Festnahme Weiweis gesammelt. Rund 600 Menschen haben sich bis zum 17. Mai 2011 darauf eingetragen.

artort.tv zeigt, wie diese Rolle Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen übergeben wurde und was damit geschehen soll.

Wir unterstützen diese Aktion und fordern die sofortige Freilassung von Ai!

Im Blick_ Kulturstadt Kassel

Zur letzten Sendung von ‚Kassel im Blick‘ hat Stephan Haberzettl diesen MAZ-Einspieler produziert. Ziel war es – unabhängig von den großen Kunstthemen wie documenta und Brüder Grimm – einen begrenzten Einblick in Themen der Kulturstadt zu geben. Dieser MAZ folgte in der Talksendung eine lebhafte Diskussion.