Heute zeigt artort.tv die Performance der Schweizer Künstlerin Jeanine Osborne „Fragment Requiem“, die sie anlässlich der Ausstellungseröffnung von Wolfgang Luh’s „Requiem für eine verloren Stadt“ am 21. September 2013 in Kassel zeigte.
Zwei die sich verstehen - Künstlerin Jeanine Osborne zu Gast bei Wolfgang Luh's Ausstellungseröffnung in Kassel
Der Performance voraus geht ein kurzes Interview mit der Künstlerin (in Englisch) in der sie beschreibt, aus welchen Elementen und Medien ihre Kunst besteht, wie sie den Kasseler Künstler Wolfgang Luh kennen gelernt hat und wie sie auf die Performanceidee zu „Fragment Requiem“ kam.
Die heutige Ausgabe von artort.tv widmet sich der Zerstörung Kassels vor genau 70 Jahren in der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober 1943. Wir besuchen dazu den in Kassel lebenden Recycling-Künstler Wolfgang Luh, der in den vergangenen vier Jahren einen ganz bemerkenswerten Blick auf diesen für die Nordhessenmetropole so einschneidenden Tag ans Licht gefördert hat. Kassel - Stadt der Rüstungsindustrie - nach dem verheerenden Luftangriff vom 22. auf den 23. Oktober 1943
Wolfgang Luh lebt nur unweit der Innenstadt im Auefeld in Kassel. An das Auefeld grenzen Weinberg und Rosenhang. Die Entdeckungen, die der aus Südhessen stammende Künstler bei Spaziergängen macht, sind für ihn erst nach mehreren Gesprächen mit Kasseler Bürgerinnen und Bürger greifbar. Luh findet Scherben, die so gar nicht zu einem städtischen Parkleben passen wollen. Wie ihm von Passanten erzählt wird, wurden nach der völligen Zerstörung der Innenstadt vor 70 Jahren, Schutt und Überreste dorthin endgelagert.
Fasziniert von den Scherben sammelt Luh über vier Jahre hinweg über 220 kg von Fundstücken und vertieft sein Wissen über die dort verschüttete Vergangenheit.
Konfrontiert mit Gefühlen einer verlorenen Stadt - Luh's "Der Fluss" aus Scherben der Kasseler Innenstadt
Erleben Sie im artort.tv-Porträt einen Künstler, der ausgehend von kleinsten Teilen einer Geschichte, die großen Fragen von Frieden, Erinnerung und Mahnung in seinen Händen hält und diese mit einer Akribie zu Tage fördert, die in Zeiten von Kriegseinsätzen, Flüchtlingen und Rüstungsexporten nicht aktueller sein könnten.
Wir bedanken uns beim Stadtmuseum der Stadt Kassel für die Originalfilmaufnahmen und wünschen gute Erkenntnisse!
Unserer heutige Tour führt uns auf die Kanareninsel La Gomera südlich von Teneriffa. Im Westen der Insel liegt das „Tal des Königs“ Valle Gran Rey. Diese terrasenartig zum Meer hin exotisch mit Palmen bewachsene Kulturlandschaft wird meist von deutschsprachigen Touristen in den Herbst- und Wintermonaten heimgesucht. La Gomera hat aufgrund seiner Nähe zum Äquator das ganze Jahr über ein sehr mildes meist frühlingshaftes Klima zu bieten.
Bekannt geworden ist das Tal vor allem durch seine „Aussteiger“, die die ehemals nahezu komplett mit Bananenplantagen bewachsene Bucht in den frühen 70er Jahren ansteuerten. Wie auf den anderen Schwesterninseln der Kanaren, findet man auch auf La Gomera zahlreiche Künstlerinnen und Künstler. Grund genug für artort.tv, einen Blick ins Valle Gran Rey zu werfen!
Unserer heutige Tour führt uns auf die Kanareninsel La Gomera südlich von Teneriffa. Im Westen der Insel liegt das „Tal des Königs“ Valle Gran Rey. Diese terrasenartig zum Meer hin exotisch mit Palmen bewachsene Kulturlandschaft wird meist von deutschsprachigen Touristen in den Herbst- und Wintermonaten heimgesucht. La Gomera hat aufgrund seiner Nähe zum Äquator das ganze Jahr über ein sehr mildes meist frühlingshaftes Klima zu bieten.
Bekannt geworden ist das Tal vor allem durch seine „Aussteiger“, die die ehemals nahezu komplett mit Bananenplantagen bewachsene Bucht in den frühen 70er Jahren ansteuerten. Wie auf den anderen Schwesterninseln der Kanaren, findet man auch auf La Gomera zahlreiche Künstlerinnen und Künstler. Grund genug für artort.tv, einen Blick ins Valle Gran Rey zu werfen!
Und es gibt Kunst zu entdecken! Im malerischen Hang oberhalb des Meeres im Dorf La Calera im Valle Gran Rey, befinden sich die Ateliers von Daniele Schaller und Pero. Das Besondere – im Casa Azul arbeiten beide vor allem mit dem Werkstoff Karton. Aber sehen Sie selbst!
Zum Abschluss der internationalen Kunstausstellung ART IN ENERGY erhielt der Sahay Solarverein Afrika e.V. eine großzügige Spende zum Ausbau der Solarenergie in Äthiopien.
Im vergangenen November war Ausstellungseröffnung von ART IN ENERGY im Kunsttempel in Kassel. 24 internationale Künstlerinnen und Künstler beteiligten sich mit ihren Arbeiten zum Thema Neue Energie. Nach dem Kunsttempel wanderte die Ausstellung in die Breitscheidstraße in Kassel – dem Firmensitz von CUBE Engineering, dem Hauptförderer der Kunstausstellung. Bis diesen Mittwoch waren die Exponate dort für die Öffentlichkeit zu sehen.
Zum krönenden Abschluss überreichten der Geschäftsführer von CUBE Engineering Stefan Chun und Kurator Stephan Haberzettl dem zweiten Vorsitzenden des Solarvereins Guluma Megersa eine Spende von 1.300 Euro: „Wir arbeiten gerade an einer Solarstromversorgung für eine Schule im Süden Äthiopiens. Diese Schule befindet sich Abseits der Elektrifizierungsmaßnahmen des Staates und kann durch unsere Solarmodule bald eigene Energie ernten. Dafür ist die heutige Unterstützung eine große Hilfe. Zudem freuen wir uns, dass über ART IN ENERGY unser Verein stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist!“, so Megersa euphorisch. Große Freude bei der Überreichung der Spende aus der Kunstausstellung ART IN ENERGY (v.l.n.r. Stefan Chun (Geschäftsführer CUBE Engineering), Guluma Megersa (Sahay Solarverein Afrika e.V.) und Kurator Stephan Haberzettl)
Für CUBE-Chef Stefan Chun ist das Engagement für solche Projekte nur konsequent: „Wir arbeiten hier tagtäglich an der Umsetzung der Energiewende. Da ist es wichtig die Gesellschaft auch in den anderen Bereichen für das Thema Erneuerbare Energien zu sensibilisieren. Wenn das wie bei ART IN ENERGY über Kunst passiert, dann treffen wir als Firma mit Hauptsitz in der documentastadt auch den Zeitgeist kultureller Verantwortung.“
Filmemacher und artort.tv-Chef Stephan Haberzettl – gemeinsam mit Künstler Zaki Al-Maboren als Kurator verantwortlich, arbeitet nach dem erfolgreichen Abschluss von ART IN ENERGY bereits an der diesjährigen Umsetzungsidee: „2013 werden entscheidende Weichenstellungen für die Energiewende fallen. Da ist es nur folgerichtig Arbeiten internationaler Künstlerinnen und Künstler zum Thema Erneuerbare Energien im Öffentlichen Raum zur Diskussion zu stellen. Kunst hat sich einzumischen und Kassel bietet hier den idealen Standort – Ort von Kunst und Neuer Energie“.
Für ART IN ENERGY 2013 werden noch Unterstützerinnen und Unterstützer gesucht. Kontakt findet sich über den Kulturkanal artort.tv. Interessenten an einem Katalog von ART IN ENERGY können sich weiterhin an CUBE Engineering oder an artort.tv wenden.