Während der diesjährigen Connichi 2014 in Kassel, fand in Zusammenarbeit mit dem Kunsttempel und dem Zeicheninstitut Kassel das Kunstevent „Große Augen machen“ statt. Alle, die Interesse hatten konnten sich durch die Connichi inspiriert dem Zeichnen widmen. Der Kunsttempel stand dazu mit Zeichenmaterialien zur Verfügung. Zudem hatte Fotograf Reimund Lill sein Fotostudio aufgebaut und war als Bildermacher auf der Mangamesse unterwegs. Stephan Haberzettl produzierte einen 10 Minuten Film mit Gesichtern der Connichi 2014.
Die Gesamtergebnisse der Arbeiten waren am Samstag Abend auf einer großen Leinwand gegenüber der Stadthalle zu sehen.
Stephan Haberzettl suchte die besonderen Augenblicke der Connichi 2014
Sehen Sie hier nun Haberzettl’s Kurzclip zum gleichnamigen Kunstevent Große Augen machen“ zur Connichi 2014 in Kassel.
Wir danken allen Beteiligten für die Unterstützung!
In der heutigen Ausgabe von artort.tv treffen wir auf den Akkordeonisten Welf Kerner. Welf stand uns in unserem Ofen-Office für ein lauschig-musikalisches Interview zur Verfügung. Zudem besuchten wir ihn bei seinem Bühnenstück „Nietzsche und Ich“ im Foto-Motel in Kassel. Die Presse feiert den Liedermacher zurecht, was folgende Zeilen, die wir von Welf Kerner erhalten haben, eindrücklich besingen. Aber zu Beginn steht Nietzsche!
„Euch, den kühnen Suchern, Versuchern, und wer je sich mit listigen Segeln auf furchtbare Meere einschiffte, – euch, den Rätsel-Trunkenen, den Zwielicht-Frohen, euch allein erzähle ich das Rätsel, das ich sah …“ ( aus Zarathustra)
Der Kasseler Akkordeonist, Sänger und Komponist Welf Kerner erzählt von seinem persönlichem „Nietzsche Erlebnis“ und geht „mit Nietzsche auf Entdeckungsfahrt“ (Juliane Sattler, HNA)
“Ein Musiker und Allroundtalent, der das Mainstreamige weit hinter sich lässt, wenn er singt, wenn er rezitiert. Nietzsche-Verse, die so waghalsig sind und aufrütteln können. Die er in Klangformen gießt und seine Stimme dazugibt, eine, die rau klingt und harsch, rebellisch und immer auch mitreißend.“
„Friedrich Nietzsche ist der größte Pechvogel der Philosophiegeschichte: Er wurde nicht nur von Analphabeten in deren Deutsch, sondern auch noch in deren Wirklichkeit übersetzt“ so der deutsch-jüdische Schriftsteller Ludwig Marcuse über den Missbrauch und Missdeutung Nietzsches‘ Philosophie durch die Nationalsozialisten.Tatsächlich war Nietzsche ein entschiedener Gegner des „Nationalitäts-Wahnsinns“ und ein Verfechter einer kulturellen Einheit Europas.
„Man sieht Nietzsche ins Auge und weiß, wo das Ziel der Menschheit liegt“ (Christian Morgenstern). Gegen die Massenkultur, die bereits zu seiner Zeit allmählich zu Herrschaft gelangte, setzte er das Ideal eines erhabenen, sich selbst bestimmenden Individuums. Der Mensch soll dabei unterschiedliche Aufgaben übernehmen, er soll die eigene Identität bestimmen, unbewusste und hintergründige Prozesse durchschauen, Vorurteile und dogmatische Überzeugungen hinterfragen, Mut haben, mit neuen Orientierungen und Lebensformen zu experimentieren. Seine Philosophie ist in einer Umbruchssituation entstanden und sie kann als eine Antwort auf diese Situation aufgefasst werden. Auch heute leben wir in einer Zeit des politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Umbruchs, in einer Übergangsgesellschaft, in der Altes durch Neues ersetzt werden muss. Nietzsches Philosophie kann uns Wege zeigen, mit einer solchen Umbruchssituation umzugehen.
Reden aus „Also sprach Zarathustra“ mischt Kerner mit eigenen Liedern und Interpretationen von Schiller und Goethe, u.a., „alles fließt irgendwie ineinander, lässt ein kleines Gesamtkunstwerk entstehen.“(HNA)
Ein Panoptikum für Sucher, Versucher, Rätsel-Trunkene und Zwielicht-Frohe…“
Wir wünschen gute Erkenntnisse und Welf Kerner viele neue Fans! Seine Webseite mit Informationen zu Auftritten lautet Akkordeonist.de
In der Dokumentation von Stephan Haberzettl erleben wir Musikerinnen und Musiker des Staatstheaterorchesters Kassel hautnah. Sie erzählen ganz persönlich wie sie als Kinder zur Musik gekommen sind, von Studium und Prüfungsstress bis hin zu ihrem Leben als Berufsmusiker in Kassel. Stand wie seine Kolleginnen und Kollegen Rede und Antwort - Violoncellist Wolfram Geiss
Haberzettl war mit seinem Team im Sommer bei Proben, wie auch Konzerten dabei und stellt in einem weiteren Film die Orchesterleitung in Szene.
Beide Filme sind eine Auftragsarbeit für das Staatstheaterorchester und ein DVD-Geschenk an sein treues Publikum für die Spielzeit 2013/14.
Unserer heutige Tour führt uns auf die Kanareninsel La Gomera südlich von Teneriffa. Im Westen der Insel liegt das „Tal des Königs“ Valle Gran Rey. Diese terrasenartig zum Meer hin exotisch mit Palmen bewachsene Kulturlandschaft wird meist von deutschsprachigen Touristen in den Herbst- und Wintermonaten heimgesucht. La Gomera hat aufgrund seiner Nähe zum Äquator das ganze Jahr über ein sehr mildes meist frühlingshaftes Klima zu bieten.
Bekannt geworden ist das Tal vor allem durch seine „Aussteiger“, die die ehemals nahezu komplett mit Bananenplantagen bewachsene Bucht in den frühen 70er Jahren ansteuerten. Wie auf den anderen Schwesterninseln der Kanaren, findet man auch auf La Gomera zahlreiche Künstlerinnen und Künstler. Grund genug für artort.tv, einen Blick ins Valle Gran Rey zu werfen!
Unserer heutige Tour führt uns auf die Kanareninsel La Gomera südlich von Teneriffa. Im Westen der Insel liegt das „Tal des Königs“ Valle Gran Rey. Diese terrasenartig zum Meer hin exotisch mit Palmen bewachsene Kulturlandschaft wird meist von deutschsprachigen Touristen in den Herbst- und Wintermonaten heimgesucht. La Gomera hat aufgrund seiner Nähe zum Äquator das ganze Jahr über ein sehr mildes meist frühlingshaftes Klima zu bieten.
Bekannt geworden ist das Tal vor allem durch seine „Aussteiger“, die die ehemals nahezu komplett mit Bananenplantagen bewachsene Bucht in den frühen 70er Jahren ansteuerten. Wie auf den anderen Schwesterninseln der Kanaren, findet man auch auf La Gomera zahlreiche Künstlerinnen und Künstler. Grund genug für artort.tv, einen Blick ins Valle Gran Rey zu werfen!
Und es gibt Kunst zu entdecken! Im malerischen Hang oberhalb des Meeres im Dorf La Calera im Valle Gran Rey, befinden sich die Ateliers von Daniele Schaller und Pero. Das Besondere – im Casa Azul arbeiten beide vor allem mit dem Werkstoff Karton. Aber sehen Sie selbst!